Aktuelles

Mit mikrobiellen Brennstoffzellen energieautark Wasser reinigen

Wasser- und Energieeffizienz im Brauprozess

Sowohl theoretische als auch technische Lösungen können die Energie- und Ressourceneffizienz einzelner Prozessschritte oder komplexer Prozessketten im Brauprozess maximieren und Alternativen zu etablierten Verfahren bei gleichzeitiger Minimierung der Umweltbelastung bieten. Die Arbeitsgruppe „Wassertechnologie" (AGW) unter der Leitung von Dr. Karl Glas an der Technischen Universität München (TUM) beschäftigt sich mit der Schnittstelle von Wasser, Energie und Umwelt und ist dabei auf die Bedürfnisse der Getränke- und Lebensmittelindustrie spezialisiert. Die Forschenden möchten kleinen und mittleren Brauereien ermöglichen, ihr Abwasser mit mikrobiellen Brennstoffzellen energieautark zu reinigen. Die deutschlandweit erste Pilotanlage in der Brauerei- und Getränkeindustrie ging im Herbst 2019 in Betrieb.

Link zum Artikel in der Zeitschrift Getränke! 4/20

Artikel in "Faszination Forschung" 24/20

Auf dem Weg zur Brautarkie

Dr. Karl Glas und seine Arbeitsgruppe sind Experten für Wassermanagement in Brauerei- und Lebensmittelbetrieben. Vom Design chemischer und biologischer Eigenschaften der Ressource Wasser bis zur Lösung komplexer Reinheitsfragen sind sie auf der Suche nach Optimierungspotenzialen in den Betrieben. Aktuell wollen sie kleinen und mittleren Brauereien dabei helfen, ihr Abwasser mit mikrobiellen Brennstoffzellen energieautark zu reinigen. Die deutschlandweit erste Pilotanlage in der Brauerei- und Getränkeindustrie ging im Herbst 2019 in einer großen deutschen Brauerei in Betrieb.

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Link zur Ausgabe von "Faszination Forschung"

Beitrag in "TUM Forum Sustainability: Wissenschaft, Vernunft, Nachhaltigkeit – Denkanstöße für die Zeit nach Corona"

Der Lebensmittelsektor - Aufbruch in ein neues Jahrzehnt

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie wichtig die Lebensmittelversorgung für das Gemeinwohl ist. Hemmungslose Hamsterkäufe machen deutlich, wie Krisensituationen unsere gerade in den Industrieländern als selbstverständlich empfundenen Grundbedürfnisse wieder in den Mittelpunkt rücken.

Link zum "TUM Forum Sustainability"
Beitrag im Buch zum Download (pdf, 4 MB)

Neue Methode zur Qualitätsprüfung von Pfifferlingen

Pfifferlinge als natürliche Geschmacksverstärker

30.06.2020
Pfifferlinge verleihen herzhaften Speisen eine besondere Vollmundigkeit und Geschmackskomplexität. Fachleute sprechen auch vom Kokumi-Effekt. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie hat nun eine Methode etabliert, mit der sich erstmals Pfifferlings-spezifische Schlüsselsubstanzen eindeutig quantifizieren lassen, die zu diesem Effekt beitragen. Die Methode könnte auch zur Qualitätsprüfung dienen.

Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), auch Eierschwamm oder Rehling genannt, gehören in Deutschland zu den beliebtesten Speisepilzen. Je nach Wetter beginnt die Saison für die schmackhaften Pilze ab Anfang Juli. Genießer schätzen ihr feinfruchtiges Aroma, das an Aprikosen erinnert, ebenso wie ihr würziges und leicht bitteres Geschmacksprofil. Über ihren Eigengeschmack hinaus wirken sie zudem als Geschmacksmodulatoren, indem sie Speisen ein ausgeprägtes Mundgefühl und einen anhaltenden vollmundingen Geschmack verleihen.

Zur vollständigen TUM-Pressemitteilung...

Artikel in "Faszination Forschung" 24/20

Das Kaleidoskop des guten Geschmacks

Manche Lebensmittel enthalten mehrere Dutzend chemische Stoffe, die ihren Geschmack bestimmen. Sie voneinander zu trennen und zu identifizieren ist eine Sisyphusarbeit, der sich das Team um die Lebensmittelchemikerin Prof. Corinna Dawid verschrieben hat. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten dabei mit einer Mischung aus Messgeräten und menschlichen Zungen.

Der vollständige Artikel (pdf)
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Artikel in "Mitteilungen der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie"

Der Eintrag von Mikroplastik in Lebensmittel und die Aquatische Umwelt und seine Folgen – aktuelle Fragen und Antworten

Das Thema Mikroplastik erfährt große Aufmerksamkeit in der Bevölkerung, die nach Aufklärung zu den damit in Zusammenhang stehenden potenziellen Gefahren verlangt. Bedingt durch die komplexen und uneinheitlichen analytischen Nachweis- und Quantifizierungsverfahren fehlen jedoch bislang vergleichbare Daten zur Menge von Mikroplastik in der Umwelt oder in Lebensmitteln. Gleichzeitig ist eine fundierte Risikobewertung, aufgrund teils widersprüchlicher Ergebnisse, aktuell sehr schwierig. Beides steht im Fokus von „MiPAq“, einem Forschungsprojekt mit Industriebeteiligung an der Technischen Universität München. (...)

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Promotionsprüfung Mathias Salger

28.05.2020
Wir gratulieren Mathias Salger herzlich zu der bestandenen mündlichen Prüfung im Rahmen der Dissertation. Für seine Arbeiten übergeschmacksmodulierende Peptide in überfermentierten Kakaobohnen wurde ihm der Titel "Dr. rer. nat." verliehen.

Herzlich willkommen!

01.05.2020
Wir begrüßen Magdalena Holzer sehr herzlich in unserem Forschungsteam. Sie hat ihren Abschluss als Master of Science in Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München absolviert und wird ihre Promotion an unserem Lehrstuhl durchführen. In ihrer Masterarbeit hat Magdalena Holzer sich mit der Entwicklung einer LC-MS/MS-basierten Methode zur Quantifizierung von Phytohormonen in Modellpflanzen beschäftigt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr und wünsche ihr viel Erfolg bei allen Experimenten.

Promotionsprüfung Karin Sebald

Wir gratulieren Karin Sebald sehr herzlich zu der bestandenen mündlichen Prüfung im Rahmen ihrer Dissertation. Für Ihre Arbeit über neue Strategien zur Charakterisierung des sensorisch relevanten PEptidoms fermentierter Lebensmittel wurde ihr der Titel "Dr. rer. nat."verliehen.

Promotionsprüfung Richard Hammerl

21.02.2020
Wir gratulieren Richard Hammerl sehr herzlich zu der bestandenen mündlichen Prüfung im Rahmen seiner Dissertation. Seine Doktorarbeit über differenzielle off-line LC-NMR-Kopplung zur molekularen Kartierung Nährstoff-induzierter Metabolom-Veränderungen in Saccharomyces cerevisiae und Penicillium roqueforti wurde mit summa cum laude ausgezeichnet.

Glückwunsch an Josef Ranner

WZW-Neujahrsempfang 2020: Die Innovation der Zukunft findet an den Schnittstellen statt

22.01.2020
Josef Ranner hat für seine herausragende Masterarbeit "Lipidomik von Kakao" nicht nur die Bestnote 1,0 verliehen bekommen. Er wurde für die beste Arbeit des Wissenschaftszentrums Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt auch von der Universitätsstadt Freising im Rahmen des Neujahrsempfangs 2020 ausgezeichnet.

Mitglieder der Fakultät, Emeriti und Unterstützer des Wissenschaftszentrums Weihenstephan (WZW) der Technischen Universität München (TUM) trafen sich am Mittwoch, 8. Januar 2020, zum traditionellen Neujahrsempfang. Der Dekan des Life Science Campus, Prof. Thomas Becker, begrüßte den Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück und kündigte für 2020 viele organisatorische Veränderungen an. Er versprach, dass es keinem in der Fakultät langweilig werden würde. Voller Energie startet er - und auch die vielen neuberufenen Professorinnen und Professoren - ins neue Jahr.

Zum vollen Text des WZW


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